Πέμπτη, 5 Φεβρουαρίου 2015

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Schäuble und Varoufakis in Berlin: Abtasten statt angreifenZur Großansicht
AFP
Schäuble und Varoufakis in Berlin: Abtasten statt angreifen
Jetzt haben sie also geredet, Finanzminister Schäuble und sein griechischer Kollege Varoufakis. Beide geben sich diplomatisch im Ton - pochen aber auf ihre Standpunkte.
Berlin - In wenigen Wochen droht Griechenland das Geld auszugehen. Die Europäische Zentralbank hat den Druck noch erhöht und erschwert den Banken des Landes den Zugang zu frischem Geld. Das Treffen zwischen Finanzminister Wolfgang Schäuble und seinem griechischen Amtskollegen Giannis Varoufakis stand also unter besonderen Vorzeichen.

Doch während sich die griechische Regierung in den ersten Tagen nach der Wahl forsch gab, wechselt sie offenbar zunehmend in den Diplomatenmodus. Sowohl Schäuble als auch Varoufakis gaben sich auf einer Pressekonferenz nach ihrem Treffen diplomatisch. Beide Politiker beharrten aber auf ihren Standpunkten.Man stimme noch nicht so richtig darin überein, was jetzt zu tun sei, habe aber offene Gespräche geführt, sagte SchäubleRESollten in Deutschland bei allen Debatten darauf achten, dass wir verstehen, welch schweren Weg Griechenland gehen muss."
Dennoch machte der deutsche Finanzminister seine Kritik deutlich. Manche der von der neuen griechischen Regierung angekündigten Maßnahmen gingen "nach unserer Überzeugung nicht in die richtige Richtung", sagte Schäuble. So sei es für ihn unstreitig, dass die Verhandlungen wie bisher mit der Troika geführt werden müssten, also der EU-Kommission, dem Internationaler Währungsfonds (IWF) und der Europäische Zentralbank (EZB).
Vereinbarung müssten eingehalten werden, sagte Schäuble. "Wenn das Programm geändert werden soll, braucht es dazu eine Vereinbarung. Das ThemaSchuldenschnitt sei "nicht von aktueller Bedeutung".
Varoufakis machte seinerseits deutlich, dass die neue griechische Regierung einen anderen Weg als die Vorgänger einschlagen wolle. Die Deutschen dürften von der griechischen Regierung Vernunft erwarten, sagte der Minister. Man wolle aber Reformen angehen, die funktionieren. Das bisherige Reformpaket habe nicht funktioniert.
Statt des zunächst geforderten Schuldenschnitts sprach Varoufakis von der Möglichkeit einer Umschuldung für sein Land. Deutschland sei mit seiner Geschichte "das Land, das uns am besten von allen verstehen kann", weil es die Auswirkungen von Demütigung und Hoffnungslosigkeit kenne.
stk/mmq

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